Nahe. Nach dem erfolgreichen ChatGPT-Workshop hat die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) Kreisverband Segeberg ihre Seminarserie fortgesetzt. Beim Kompakt-Seminar „Mitdenken, Mitreden, Mitmachen“ am Dienstag im Dörphus to de Nah stand die Frage im Mittelpunkt, wie Bürgerinnen und Bürger eigene Ideen in die Kommunalpolitik einbringen und umsetzen können – auch ohne Mandat oder Parteimitgliedschaft.
Stefan Bohlen, Bürgermeister der Stadt Kaltenkirchen und Vorsitzender von Städteverband und Städtebund Schleswig-Holstein, vermittelte praktische Grundlagen kommunalpolitischer Mitgestaltung. Uwe Voss, Kreisvorsitzender der KPV Segeberg, moderierte den Abend.
Die Themen reichten von der Nutzung der Einwohnerfragezeit bis zu den Möglichkeiten, als bürgerliches Mitglied in einem Ausschuss mitzuarbeiten. Auch die Umsetzung von Vorhaben durch Bürgerinitiativen, die Öffentlichkeitsarbeit und das überzeugende Auftreten in politischen Sitzungen gehörten zum Programm.
Der Abend machte deutlich, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, das Leben vor Ort mitzugestalten. Rechtliche Grundlagen und praktische Hinweise zeigten Wege auf, aus einer Idee ein konkretes kommunalpolitisches Vorhaben zu entwickeln.
Unter dem Motto „Wir müssen reden!“ bot das Seminar Raum für Fragen und Diskussion. Printmaterial zu den Inhalten gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Anregungen für die weitere Arbeit mit auf den Weg.
Die Veranstaltungsserie wird fortgesetzt. Die KPV Segeberg will damit weitere Interessierte ermutigen, sich einzubringen und Verantwortung für ihre Gemeinde zu übernehmen.