Landtagsabgeordnete und CDU Kreistagsfraktion bei der Tafel in Bad Segeberg

(vlnr.) Gerlinde Ongyerth, Kirsten Tödt, die Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Sönke Siebke, Matthias Malassa, Christian Mann und Till Wenzel.

Bad Segeberg – Mit Erfolg hatte die CDU Kreistagsfraktion einen Antrag zur „Unterstützung der Tafeln zur Bewältigung des erhöhten Bedarfes“ initiiert. Am Montag besuchten der Fraktionsgeschäftsführer Christian Mann, der Kreistagsabgeordnete und CDU Ortsvorsitzende Matthias Malassa aus Wahlstedt, Bad Segebergs CDU Vorsitzender Till Wenzel und der KPV Kreisvorsitzende Uwe Voss die Bad Segeberger Tafel in der Efeustraße. Verstärkt wurde die Gruppe bei ihrem Informationsbesuch durch die Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Sönke Siebke.

Als Bewegrund für die Initiative der CDU Kreistagsfraktion führt Christian Mann an, dass die stark gestiegenen Preise für Energie, Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfes dazu führen , dass immer mehr Menschen auf die Hilfe der Tafeln zurückgreifen müssen. Des Weiteren sind durch den Krieg in der Ukraine viele hilfesuchende Menschen nach Deutschland gekommen. Des Weiteren ergänzt Mann: „Zu Versorgungseinschränkungen, der Menschen, die auf diese Einrichtungen zurückgreifen müssen, darf es nicht kommen. Die CDU will Spannungen und Missgunst zwischen den Nutzern der Tafeln führen vermeiden. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die neuen Kunden der Tafeln, den bisherigen Kunden etwas wegnehmen würden.“

Das Land Schleswig-Holstein hat ein Sofortprogramm gestartet, das bis Ende 2022 insgesamt 500 000 Euro für die Tafeln bereitstellt. Für das nächste Jahr soll eine Fortsetzung der finanziellen Unterstützung für die Tafeln  in den Landeshaushaltsplan einfließen. „Ohne was gehen wir da bestimmt nicht aus den Haushaltsberatungen raus,“  verspricht die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann.  Die Anzahl der Tafelkunden wird steigen, wenn die Energienachzahlungen neben den gestiegenen Lebenshaltungskosten die Haushalte zusätzlich belastet. Die nächsten Anträge werden wir für die ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeiter weniger bürokratisch gestalten“, sagt die CDU-Sozialexpertin der ersten Vorsitzenden Kirsten Tödt und ihrer Stellvertreterin Gerlinde Ongyerth nach dem Rundgang durch die Räume in der Efeustraße zu, vor der sich zu Öffnungszeiten immer eine lange Schlange bildet.

Der Landtagsabgeordnete Sönke Siebke lobt ausdrücklich die Hilfsbereitschaft der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Tafel. Jeder der helfen möchte, hat die Möglichkeit für mindestens 18 Euro Jahresbeitrag, als Mitglied die Tafel zu unterstützen.

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