Erfolgreiche CDU-Diskussion „In Naher Zukunft“ mit Pizza Buffet und 350 Euro Ukraine-Hilfe Spenden

Nahe – Ca. 90 Gäste nahmen an der Veranstaltung „In Naher Zukunft“ unter Einhaltung der Corona-Bedingungen teil. Die Besucherzahl übertraf die Erwartungen des CDU Ortsverbandes bei weitem und Bona und Luan vom Trattoria-Team hatten alle Hände voll zu tun um beim Pizza-Buffet nachzulegen. Eine Spenden-Aktion für die Ukraine-Hilfe in Nahe erbrachte 350 Euro.

Nahes CDU-Vorsitzender Dr. Manfred Hoffmann und Rainer Brela von der Bürgerbewegung „Nahe bleibt Dorf“ diskutierten unter der Leitung von Uwe Voss ca. 2 Stunden informativ und unterhaltsam zugleich mit den Gästen über die Dorfentwicklung.

Fazit von Dr. Manfred Hoffmann (CDU)
Der Vorsitzende der CDU-Nahe, bekräftigte für die CDU-Fraktion, dass ein weiteres Wachstum der Gemeinde moderat gestaltet werden muss. Zukunftsprojekte wie Nahe 2030 aus dem Jahr 2018 sind nicht hinnehmbar. Das moderate Wachstum muss den Dorfcharakter der Gemeinde erhalten. Die CDU sieht keinen Sinn in einer Fusion der Gemeinden Nahe und Itzstedt und spricht sich dafür aus, die vorhandenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszubauen.

Fazit von Rainer Brela (Bürgerbewegung Nahe bleibt Dorf)

„Die Bürgerinnen und Bürger sollen letztendlich über einen eventuellen Zusammenschluss der Gemeinden Itzstedt und Nahe entscheiden“ ist das Fazit der Veranstaltung.

Alles was uns in unserem Wissen etwas weiterbringt bewerten wir als vollen Erfolg.

Wir haben auf der Veranstaltung gelernt, dass sich die Bürgerschaft wenig bis gar nicht über die Fusion informiert fühlt.

 

Einige klare Aussagen kamen aus den Reihen der SPD-Fraktion als Mit-Antragsteller zum Gemeindezusammenschluss 2023/2024. Hier sieht man das Zeitfenster von 3 Monaten, welches zur Aufklärung der Bürger zur Verfügung steht, als völlig ausreichend an. Nach einer erfolgreichen Fusion, so Manfred Schernus, wird für den räumlichen Zusammenschluss der Gemeinden dann wohl das Projekt „Nahe2030“ wieder aktuell werden.

Wir durften aus der SPD Fraktion auch erfahren, dass nach einer Fusion die Gemeindekassen mit erheblichen Zuschüssen zu rechnen haben. – Das diese Aussage konträr zu der Aussage unseres Amtsleiters, Torge Sommerkorn, vom 22.03. steht, dürfte Zweifel an der Sachkundeder Fusionsbefürworter hervorrufen.

Die Enttäuschung der Bürgerrinnen und Bürger, über das bisherige Vorgehen der Gemeinde war in den Wortmeldungen nicht zu überhören. Z. B. wurde der Missmut darüber geäußert, dass die durch Herrn Wulff vorgeschlagene Laufzeit von 3 Jahren, nun drastisch eingekürzt wird. Des Weiteren wurde das Gremium auf die bisher nicht stattgefundenen Informationsveranstaltungen zur geplanten Fusion angesprochen.

Auf Nachfrage aus der Bürgerschaft bekannte sich die CDU-Fraktion, zu einem klaren NEIN zur Realisierung des Projektes Nahe2030. Ebenso wurde deutlich, dass Dr. Hoffman und seine Fraktion, strikte Gegner der Hauruckaktion beim Gemeindezusammenschluss sind.

Für uns von der Bürgerbewegung haben sich also zwei Dinge geklärt, wir sind nicht mehr allein im Kampf gegen das Projekt Nahe2030.

Unsere Achtsamkeit ist weiterhin gefordert, denn kommt es zur Fusion der Gemeinden, steht der räumliche Zusammenschluss ganz oben auf der Agenda der neuen Gemeindevertretung.

Wir haben gelernt:
Wir müssen weiterhin, nur noch deutlicher, über die Vor- und Nachteile einer Fusion aufklären.

Wir wollen noch lernen:
Warum eine Fusion, bei der es aus unserer Sicht unter den Bürgerinnen und Bürgern keine Gewinner geben wird?

Wer oder welche Institution zieht einen Vorteil aus der Fusion?

Warum hat man das Gefühl, die Bürgerinnen und Bürger sollen vor der Entscheidung durch einen Bürgerentscheid nicht zu sehr informiert sein?

Informationen bei
Dr. Manfred Hoffmann
Telefon: 04535/1710 E-Mail:
katjamanfred5@aol.com

und auf

http://www.landleben-nahe.de/

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