CDU Nahe – Beim Dörphus sollen auf einer Einwohnerversammlung alle mitreden

Das Dörphus in Nahe

Nahe – In Nahe muss über die  Zukunft vom Dörphus entschieden werden. Bürgermeister Ortwin Peters (CDU) lädt deshalb zu einer Einwohnerversammlung am Donnerstag, 25. Oktober 2012 um 19.00 Uhr in das traditionsreiche „Dörphus To de Nah“ an der Mühlenstraße ein. Dem Vorschlag  zu einem Informations- und Diskussionsabend hatte der stellvertretende  Bürgermeister Uwe Voss (CDU) in der letzten Gemeindevertretersitzung eingebracht. Alle Fraktionen stimmten zu.

„Wir müssen reden“ meint Nahes stellvertretender Bürgermeister Uwe Voss (CDU).

 Der Architekt Frank P. van Wely wird auf der Einwohnerversammlung den Zustand und die Möglichkeiten vor Ort erläutern. Anschließend wird Uwe Voss in einer Präsentation einen Überblick über alle von der Gemeinde  nutzbaren Räumlichkeiten geben. Anschließend wird diskutiert.   

 Van  Wely hatte nach eingehender Besichtigung in seinem Bauzustandsbericht erheblichen Sanierungsbedarf  für die WC und Küchen festgestellt.  Das Gebäude wäre zudem energetisch komplett zu Überarbeiten (Sohle, Wände Decke, Haustechnik etc.).

 Besonders betroffen wird es  viele Bürger machen, dass sich lt. Bauzustandsbericht eine umfassende Modernisierung bei dem älteren, eingeschossigen Gebäudeteil von ca. 1841  lt. Baubericht nicht lohnt, da die Raumaufteilung für eine Dorfhausnutzung nur mit hohem Aufwand (Eingriff in die Gebäudestatik für Wandänderungen) möglich ist.  Die zu erwartenden Sanierungskosten würden annähernd den Kosten eines Neubaus entsprechen, mit dem Risiko dass sich die Baukosten durch weitere verdeckte Mängel erhöhen könnten (evtl. Hausschwamm, Holzbock, fehlende Sperrschichten,… etc.).

 „In diesem Haus sind  viele  ältere Bürger zur Schule gegangen und jüngere haben hier den Kindergarten besucht. Deshalb gibt es im Dorf eine hohe emotionale Bindung an das alte Gebäude. Aus diesem Grund wollen wir  mit allen offen besprechen, wie wir mit dem Haus umgehen wollen,“ so  Nahes stellvertretender Bürgermeister Uwe Voss. Hier fand  Jugendfreizeit und  Betreuung statt. Die  hat jetzt  ihre neue Heimat in den benachbarten  Räumen der Kirche gefunden. Der Gebäudeteil  steht seitdem leer.

 Der jüngere, zweigeschossige Gebäudeteil von ca. 1921 mit Einliegerwohnung müsste nur im Erdgeschoß für eine Dorfhausnutzung modernisiert werden. Es hätte aber bei einem Abriss keine Küche und keine Toiletten mehr.

 Bereits im März 2011 hatte die CDU  in einem gut besuchten   „Dorf-Talk“   mit  Bürgern und Vereinen über die zukünftige Gestaltung und Nutzung von öffentliche Räumen  in Nahe diskutiert.

 Die CDU will auf der Einwohnerversammlung hier  wieder ansetzen  und in die Überlegungen für ein Gesamtkonzept  die 2 Sporthallen das Bürgerhaus, das Forum der Schule, die Mensa der Schule, den Versammlungsraum der Feuerwehr und die Möglichkeit der Nutzung von Räumen in Nachbarorten und  der gastronomischen  Betriebe  einbeziehen. Auch die aktuelle Diskussion des Sterbens der Landgasthöfe durch die Konkurrenz der mit Steuergeldern geförderten Bürgerhäuser soll bedacht werden.

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